* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback






Nächtliche Treffen

Damit ich wenigstens für kurze Zeit ihre Freundin sein konnte, schlich ich mich nachts nach draußen. Ich stand immer unter ihrem Bad Fenster. Dann war meine Zeit. Ich war gewissermaßen Aschenputtel. Die Nacht gehörte mir, wenn auch nur für wenige Stunden. Ich konnte sie küssen und alles war perfekt. In meinem Kopf hämmerte zwar immer dieser eine Gedanke, dass ich hinten angestellt wurde, doch diesen ignorierte ich gekonnt. Durch meine dicke rosarote Brille, sah ich leider die Realität nicht. Doch die nackte Wahrheit holte mich schnell ein. Eines Abends hatte sie eine Entscheidung gefällt. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, obwohl es mir in die Hose gerutscht war. Meine Hände zitterten und das nicht vor Kälte. Sie entschied sich für ihn. Peinlich, aber wahr- ich saß nach dieser Erkenntnis mehrere Stunden lang da und weinte. Ich wusste nicht mal, dass so viel Flüssigkeit in mir ist! Scheinbar wusch sich dabei die rosarote Brille ab. Ich erkannte, dass sie nie wirklich in mich verliebt war, denn sie war nun mal hetero. Der Hass blieb. Wie konnte sie mich so anlügen? Wie konnte sie so mit meinen Gefühlen Spielen? Ich verstand es nicht. Wieso hatte sie mich angelogen? Die Erkenntnis brachte mich leider nicht viel weiter, da ich sie immer noch liebe.. Ich hasse Gefühle.
20.1.16 22:16
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung